Bellucci

eigentlich Monica Bellucci. Eigentlich weiß niemand ihren Namen, ihren wirklichen Namen. Zumindest ist es so, dass kein Mensch ihren Namen verraten will, auch der Autor nicht. Phänomenale Erscheinung (Buchinger würde sicher aufschreien: „Diese Formulierung ist ein furchtbarer Pleonasmus!“, Mayer würde gar nichts merken – wer kann denn heute noch Altgriechisch?) in Stadl-Paura.

Buchingers Syllogismus ist wasserdicht: „Jede Frau ist ein Rätsel. Bellucci ist eine Frau. Also ist sie ein Rätsel.“ Wie aus dem Lehrbuch für Prädikatenlogik, erstes Semester. Worin besteht nun das Rätsel, Bellucci betreffend? Dass sie das Rezept für Apfelstrudel nicht verrät? Dass niemand weiß, was sie eigentlich im ersten Stock treibt, während Armstrong im Keller seinen Flugsimulator zum Glühen bringt? Dass sie wohl niemals verraten wird, warum sie Buchinger im Schiffleutmuseum besuchte und was sie dort – und hier passt das Verb nun besser als im letzten Satz! – getrieben hat?

 

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